Kommunizieren kann so einfach sein und das Leben wird viel leichter

Was Kommunikation ist

Auf das wesentliche reduziert, ist Kommunikation eigentlich recht simpel: Es gibt einen Sender und einen Empfänger. Sind beide auf der gleichen Welle, ist alles gut.  Sie verstehen sich prächtig.

Ist der Empfänger allerdings auch nur ein bisschen auf einer anderen Welle als der Sender, gibt es Empfangsstörungen. Es knirscht und rauscht und aus ist es mit dem guten Empfang. Dann kommt der Techniker und justiert Sender und Empfänger etwas nach. Schon verstehen sich die beiden wieder.

„Im Grunde sagen Menschen immer nur bitte und danke“

Bei uns ist es im Grunde genau so einfach. Mein Gegenüber sendet mir eine Botschaft und ich empfange sie. Wir Menschen haben nur recht komplizierte Empfangsmodule. Manche davon sind ganz anders moduliert als beim Sender, manche sind im Laufe der Zeit verschmutzt, verstellt oder sogar beschädigt worden. Wir verstehen einfach nicht, welche Botschaft der Sender da eigentlich abschickt. Deshalb fangen wir an, die empfangenen Inhalte zu interpretieren:

  • „Mmh, was hat der wohl mit diesem Blick eben gemeint?
  • „Mich hat niemand gefragt. Wahrscheinlich wollen die mich gar nicht dabei haben.“

Und nu?

Jetzt kommt der Techniker ins Spiel. Oder besser gesagt: der Kommunikationstechniker. Denn für uns Menschen gibt es keinen Techniker im Außen, der unsere Empfangsmodule wieder neu einstellen könnte. Das können nur wir selbst übernehmen.

Die Lösung

Die Lösung liegt in mir. Nirgendwo sonst. Und schon gar nicht bei den anderen. Natürlich kann ich versuchen, alle Menschen um mich herum so zu verändern, dass ihre gesendeten Botschaften, exakt zu meinen Empfangsmodulen passen. Und vielleicht schaffe ich es sogar mit viel Aufwand und Mühe, die Menschen und Situationen um mich herum so zu formen, dass ich gut damit leben kann. Aber zu welchem Preis? 

Es ist enorm anstrengend, diese extreme Form von Kontrolle auszuüben. Und ich muss mir die Frage gefallen lassen: Welche Motivation sollen Menschen haben, mit mir Zeit zu verbringen? 

  • Will ich, dass sie in meiner Gegenwart Angst, Schuld oder Scham empfinden und sie deshalb tun, was ich von ihnen will? 
  • Oder will ich, dass ihre Motivation von echter Wertschätzung und Respekt mir gegenüber bestimmt wird?

Wenn wir wollen, dass Menschen uns mit echter Wertschätzung begegnen, gibt es genau genommen nur eine Möglichkeit: wir lernen, neue Kommunikationswege zu beschreiten und die seit Jahrtausenden gelernten Kommunikationsmuster zu hinterfragen und aufzulösen. Wir lernen, die eigenen Empfangsstörungen zu erkennen und zu beheben. Wir werden unser eigener Techniker und schaffen es dann, das Gegenüber anzuhören und wirklich zu verstehen, was er oder sie meint. Wir lernen gleichzeitig, die eigenen Botschaften so zu formulieren, dass sie genau das ausdrücken, was wir meinen. Und zwar so, dass möglichst wenig Interpretationsspielraum bleibt. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit enorm, dass konflikthafte Situationen in Zukunft viel positiver ablaufen, als wir es bisher gewohnt waren.

Die Herausforderung

In unserer Gesellschaft heißt kommunizieren doch in Wahrheit oft:

• gut kommunizieren kann, wer den Gesprächspartner von der eigenen Meinung überzeugt
• möglichst schnell die stärksten Worte finden, um mein Gegenüber platt zu reden
• gewonnen habe ich, wenn der andere klein bei gibt und ich Recht behalte
• Hauptsache der andere tut, was ich von ihm will

So eine Form der Kommunikation ist anstrengend und ganz schön stressig! Kein Wunder, dass gelingende Kommunikation für viele Menschen ein Fremdwort geworden ist.

Kommunikationswege

Sie zu unterstützen, all das zu erlernen, ist die Mission und Passion vonKommunikationswege.  In unseren Trainings lernen sie, Aussagen mit Klarheit zu empfangen und glas klare Aussagen zu treffen.  Da gibt es wenig bis keinen Spielraum mehr für Fehlinterpretationen.  Und sie werden in einem dritten Schritt lernen, Gedanken zu entlarven, die durch fehlerhaft empfangene Botschaften entstanden sind und zu den vielen Kommunikationsproblemen führen.

Was Kommunikation für uns nicht ist

  • mein Gegenüber rhetorisch geschickt mit Argumenten überreden
  • mein Gegenüber emotional unter Druck setzen
  • mein Gegenüber im unklaren lassen, um was es mir im Hintergrund wirklich geht
  • mein Gegenüber durch formale Autorität zu einem gewünschten Verhalten zu drängen
  • meinem Gegenüber die Unwahrheit sagen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen

All das lernen Sie bei Kommunikationswege nicht. Wir nennen diese Strategien auch gar nicht Kommunikation, sondern Manipulation.